Call for Papers: Beiträge für die 2. Tagung des Sexualwissenschaftlichen Interdisziplinären Nachwuchses (SINa) gesucht!

 

Der sexualwissenschaftliche interdisziplinäre Nachwuchs (SINa) der Gesellschaft für Sexualwissenschaft (GSW) lädt am 16.03.2018 zur 2. Tagung des sexualwissenschaftlichen Nachwuchses in Bremen ein. Die Veranstaltung richtet sich an Studierende, Fachkräfte und Forschende und möchte den Austausch über sexualwissenschaftliche Themen fördern.

Die Sexualwissenschaft ist ein interdisziplinäres Forschungsfeld. Die Veranstaltung möchte diese Vielfalt aufzeigen und dafür werden Referent*innen aus verschiedenen Fachbereichen und Arbeitsfeldern, wie z. B. Gender Studies, Sozialwissenschaften, Sozialpädagogik, Sozialer Arbeit, Psychologie oder Medizin gesucht.

Leitfragen der Einreichungen könnten z. B. sein:

  • Was sind aktuelle Themen der Sexualwissenschaft, was nicht (mehr), und warum?
  • Wie wirken sich aktuelle gesellschaftliche und politische Prozesse auf sexualwissenschaftliche Forschungs- und Arbeitsfelder aus, allgemein oder spezifisch?
  • Mit welchen konkreten Fragestellungen beschäftigt sich der sexualwissenschaftliche Nachwuchs?
  • Welche Auseinandersetzungen mit Sexualität finden in der praktischen Arbeit statt?
  • Wie sieht der Transfer zwischen Forschung und Praxis aus?

Die Beiträge können auch konkrete Einblicke in spezifische Arbeitsfelder, Forschungsprojekte oder Forschungsarbeiten wie Masterarbeiten oder Dissertationen geben.
SINa ist eine Nachwuchsgruppe der Gesellschaft für Sexualwissenschaft (GSW). Dementsprechend ist insbesondere der sexualwissenschaftliche Nachwuchs zur Bewerbung aufgefordert. Der Begriff Nachwuchs ist hierbei weitläufig zu verstehen und meint Wissenschaftler*innen aller Qualifikationsstufen unterhalb der Professur und Berufseinsteiger*innen in ein Praxisfeld der Sexualwissenschaft, unabhängig von ihrem Lebensalter.

Ein Abstrakt bzw. eine Kurzzusammenfassung für einen Beitrag (ca. 2 Seiten) kann bis zum 14.07.2017 per E-Mail unter sina@sexualwissenschaft.org eingereicht werden. Eine Rückmeldung zur Annahme des Beitrages erfolgt voraussichtlich bis Ende Juli.

Der endgültige Beitrag sollte eine Dauer von 20 Minuten nicht überschreiten, um im Anschluss eine Diskussion des Beitrags mit dem Publikum zu ermöglichen.
Rückfragen können ebenfalls an sina@sexualwissenschaft.org gerichtet werden.

Die Tagung wird von der GSW sowie vom pro familia Landesverband Bremen gefördert.

Den Call for Paper mit allen wichtigen Informationen erhalten Sie hier als vorliegende PDF.

Symposium: „Sexualität und Behinderung“ – Vorstellung und Diskussion neuer Materialien – 27.06.2017 in Halle (Saale)

TRASE ist ein europäisches Projekt, dass dabei helfen soll, dass Menschen mit Lernschwierigkeiten etwas über Sexualität lernen. Dafür wurden spezielle Materialien hergestellt, mit denen Eltern und Fachkräfte lernen, zum Thema Sexualität zu arbeiten. Zum Symposium „Sexualität und Behinderung“ werden die entwickelten Materialien und ein dazugehöriges Curriculum vorgestellt und diskutiert.

Anmeldungen für die Teilnahme am Symposium richten Sie bis zum 01.06.2017 an: lena.lache@hs-merseburg.de

Zeit: Dienstag, 27. Juni 2017, 09:00 bis 17:30 Uhr
Ort: Paul-Riebeck-Stiftung (Halle), Akazienhof / Saal, Beesener Straße 15 06110 Halle (Saale)

Den Programmplan sowie weitere Informationen zum TRASE-Symposium finden Sie im vorliegenden Veranstaltungsplan als PDF.

Amnesty kritisiert Genitaloperationen an intersexuellen Kindern

Operationen an Menschen, die mit einer Variation der Geschlechts­merkmale zur Welt kommen, verstoßen nach Ansicht von Amnesty International gegen Menschenrech­te. Die Eingriffe seien unumkehrbar und könnten langfristige körperliche und seelische Folgen haben, heißt es in einem aktuellen Bericht. Amnesty führte dafür 70 Interviews mit Betroffenen, Aktivisten, Eltern, Ärzten und Experten.

weiter im Deutschen Ärzteblatt online lesen »

Fachbericht: ‚Sexualität von Männern – Dritter Deutscher Männergesundheitsbericht‘ – Stiftung Männergesundheit (Hg.)

„Das Thema Sexualität begegnet uns überall: in Filmen und Büchern, in der Werbung, in der Presse und im Internet. Doch wie sieht es mit der sexuellen Gesundheit in Deutschland wirklich aus? Obwohl das wissenschaftliche Interesse an männlicher Sexualität in den letzten Dekaden gewachsen ist, fehlen uns zu vielen Aspekten belastbare Daten.

Der vorliegende Dritte Deutsche Männergesundheitsbericht, der in Zusammenarbeit der Stiftung Männergesundheit mit dem Institut für Angewandte Sexualwissenschaft der Hochschule Merseburg entstand, wirft einen aktuellen Blick auf die vielseitigen Facetten der Sexualität von Männern sowohl aus sozialwissenschaftlichen als auch aus medizinischen Perspektiven. 40 Expertinnen und Experten analysieren in 31 Beiträgen den erreichten Stand, zeigen Defizite auf und geben umfangreiche Handlungsempfehlungen.“

Mit Beiträgen von Aisha-Nusrat Ahmad, Sabine Andresen, Doris Bardehle, Klaus M. Beier, Jens Borchert, Martin Dinges, Nicola Döring, Anja Drews, Talke Flörcken, Annette Güldenring, Farid Hashemi, Michael Hettich, Michaela Katzer, Torsten Kettritz,Theodor Klotz, Bernhard Könnecke, Tillmann H. C. Krüger, Phil C. Langer, Torsten Linke (GSW), Kirstin Linnemann, Michael J. Mathers, Carl-Philipp Meyer, Gunter Neubauer, Jorge Ponseti, Thomas V. Rieske, Arn Th. Sauer, Boris Schiffer, Katinka Schweizer, Kurt Seikowski (GSW), Udo Sierck, Kurt Starke (GSW), Matthias Stiehler, Heino Stöver, Harald Stumpe (GSW), Stefan Timmermanns, Elisabeth Tuider, Heinz-Jürgen Voß (GSW), Henrik Walter, Martin Walter und Reinhard Winter.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite vom Psychosozial-Verlag.

GSW-Qualitätszirkel 2017 im Bereich Sexualmedizin, Sexualtherapie und Transgender

Im Rahmen des diesjährigen Qualitätszirkels bieten wir 2017 folgende Themen an.

Anmeldung und Anfragen für Dresden an DP Joachim Guzy info@joachimguzy.de.

Die Teilnahme ist für GSW-Mitglieder kostenlos.

 

Sitzung Thema Datum Verantwortlich Ort
1 Traumatische Erlebnisse und die Folgen für das Sexualverhalten im Erwachsenenalter.

Referentin: Frau DP J. Meinzenbach

25. April 2017 J. Guzy Dresden
2 (Geschlechts) Identität – Was ist das? Wo liegt der mögliche therapeutische Ansatz? 13. Juni 2017 J. Guzy Dresden
3 Anfrage: Besuch einer „Klinik für Schönheitsoperationen im Genitalbereich.“ 26. September 2017 J. Guzy Dresden
4 Auswertung des Besuchs und die Konsequenzen für die therapeutische Arbeit.

(Offenes Thema)

07. November 2017 J. Guzy Dresden

Präsentation, Publikums- und Pressegespräch zum „Dritten deutschen Männergesundheitsbericht – Sexualität von Männern“ – 04.05.2017 an der Hochschule Merseburg

 

Vorstellung des von der Stiftung Männergesundheit in Kooperation mit der Hochschule Merseburg herausgegebenen ‚Dritten deutschen Männergesundheitsberichts – Sexualität von Männern‘.

Bei der Veranstaltung findet u.a. statt:

  • Grußwort der Ministerin für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-
    Anhalt, Petra Grimm-Benne;
  • Einordnung des Männergesundheitsberichts durch die Referentin an der Leitstelle für
    Frauen- und Gleichstellungspolitik des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung des
    Landes Sachsen-Anhalt Katharina Scholz;
  • Podiumsdiskussion zum Männergesundheitsbericht u. a. mit der Fernseh-Moderatorin
    und Bestseller-Autorin Ann-Marlene Henning und Prof. Dr. Harald Stumpe.

Zeit: Donnerstag, 4. Mai 2017, 14:30 bis 17:00 Uhr
Ort: Hochschule Foyer des Gartenhauses, Hochschule Merseburg (Eberhard-Leibnitz-Str. 2)

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf der Internetseite der Hochschule Merseburg oder im vorliegenden Veranstaltungsplan als PDF.

Gynäkologie: Aktion „Roter Stöckelschuh“

 

Dtsch Arztebl 2017; 114(15): A-759 / B-643 / C-629

„Frauenärztinnen und Frauenärzte können ab sofort mit einem Aufkleber im Eingangsbereich ihrer Praxis signalisieren, dass sie Sexarbeiterinnen zu allen gynäkologischen Themen beraten und betreuen. Die Sticker in Form eines roten Stöckelschuhs sind Teil einer Kampagne von Medizinerinnen und Sexarbeiterinnen, mit der für einen respektvollen Umgang mit Sexarbeit in der ärztlichen Praxis geworben werden soll.“

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