Gut zu wissen: 8 Fortbildungspunkte für GSW-Fachtagung am 18.06.2022

Das Referat Fortbildung der Sächsischen Landesärztekammer (SLÄK [KöR]) hat unsere Fachtagung TRANS* 2022 – Interdisziplinäre Perspektiven auf trans* als Fortbildungsveranstaltung (-2761602022024680002-) eingestuft und mit 8 Punkten für das bundesweit zu erbringende Fortbildunsgzertifikat bewertet!

Teilnehmende Ärzt*innen bitte am 18.06.2022 nicht vergessen, die persönlichen Barcode-Etiketten der jeweiligen Landesärztekammer mitzubringen. Diese Fortbildungspunkte werden auch von der Ostdeutschen Psychotherapeutenkammer (OPK) anerkannt. Die OPK ist die gemeinsame Kammer [KöR] der Psychologischen Psychotherapeut*innen und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut*innen für die Bundesländer Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Männer, die für Sex bezahlen – Prävalenz und sexuelle Gesundheit

Ergebnisse aus der Bevölkerungsstudie „Gesundheit und Sexualität in Deutschland“ (GeSiD)

Men who pay for sex: prevalence and sexual health. Results from the German Health and Sexuality Survey (GeSiD)

„Ergebnisse: 26,9 % aller Männer (95-%-Konfidenzintervall [24,7; 29,2]) gaben an, jemals für Sex bezahlt zu haben. MPS hatten im Durchschnitt M = 19,9 [16,8; 22,9] Sexualpartnerinnen und -partner im Leben, darunter M = 7,3 [5,3; 9,4] bezahlte Partnerinnen und Partner. MPS beschrieben ihren bezahlten Sex überwiegend als Vaginalverkehr in inländischen Bordellen. Bei den soziodemografischen Merkmalen unterschieden sich MPS bezüglich Alter, Migrationshintergrund und Sexualaufklärung von den nicht für Sex bezahlenden Männern (MNPS). Im Vergleich zu MNPS zeigen die Antworten der MPS eine statistisch signifikant höhere HIV-/STI-Risikobereitschaft, auch bedingt durch mehrere Sexualpartner im Vorjahr (um Alter, Migrationshintergrund, Sexualaufklärung adjustiertes Odds Ratio [AOR]: 3,55).
MPS berichteten über mehr STI-Diagnosen in den vergangenen fünf Jahren (AOR: 1,96) sowie über mehr präventive Verhaltensweisen (zum Beispiel Kondomgebrauch im Vorjahr: AOR 3,13).“

© Döring, NicolaWalter, RobertoMercer, Catherine H.Wiessner, ChristianMatthiesen, SiljaBriken, Peer

Weiterlesen:

Dtsch Arztebl Int 2022; 119: 201-7; DOI: 10.3238/arztebl.m2022.0107

Veranstaltungsreihe „Das gute Leben – nach der Pandemie“ (Merseburg; digital und Präsenz)

Aus der Ankündigung entnommen:

„Das gute Leben – nach der Pandemie“ heißt eine Veranstaltungsreihe in Merseburg, die sich mit innovativen Blickwinkeln dem „Wie weiter?“ in der post-pandemischen Gesellschaft zuwendet. Die Veranstaltungen sind sowohl in Präsenz als auch digital besuchbar. Infos zur Reihe finden sich hier: https://www.hs-merseburg.de/das-gute-leben . Die Veranstaltungen sind im Einzelnen:

(1) Psychische und soziale Auswirkungen der Corona-Pandemie
Referentin: Dr. Sabine Ahrens-Eipper, Vorstandsmitglied der Ostdeutschen Psychotherapeutenkammer
Im Gespräch mit: Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß, Hochschule Merseburg
14.3.2022, 18:00 Uhr, Präsenz: Stadtbibliothek „Walter Bauer“, digital als Livestream: https://okmq.de/tv/livestream

(2) Post/pandemisches Leben – neue Formen der Ethik und sozialer Gerechtigkeit nach der Pandemie
Referent*innen: Prof. Dr. María do Mar Castro Varela und Dr. Yener Bayramoğlu, Alice-Salomon-Hochschule Berlin
22.4.2022, 18:00 Uhr, Präsenz: Offener Kanal Merseburg – Querfurt e.V., digital als Livestream: https://okmq.de/tv/livestream

(3) „Queere Gespenster“ – Erinnerungen an gefahrvolle und schamhafte Momente und Ableitungen für das (gute) Leben nach der Pandemie
Referent*innen: Prof. Dr. Zülfukar Çetin, Dr. Yener Bayramoğlu, Dieter Telge aka Edith Anstand (angefragt) und Dr. Karsten Schubert
21.6.2022, 18:00 Uhr
, Präsenz: Offener Kanal Merseburg – Querfurt e.V., digital als Livestream: https://okmq.de/tv/livestream

Für die Teilnahme in Präsenz wird um Anmeldung gebeten.

Digitale Übertragung als Livestream, Link: https://okmq.de/tv/livestream .

Die Reihe „Das gute Leben – nach der Pandemie“ findet in Kooperation von Hochschule Merseburg (Lehrstuhl: Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß), Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen-Anhalt und Offenem Kanal Merseburg-Querfurt e.V. statt.

Vorankündigung GSW-Tagung 18.06.2022

Bitte schon jetzt den Termin der nächsten GSW-Tagung (in Präsenz) vormerken: Samstag, d. 18. Juni 2022 in Leipzig. Der Fachtag widmet sich der Arbeit mit trans* Personen. Geplant sind mehrere Themenkomplexe mit abwechslungsreichen Inhalten und anschließenden Diskussionsmöglichkeiten. Zielgruppen der Tagung: Ärzt*innen, Sozialpädagog*innen, Soziolog*innen, Studierende und in anderen Berufsgruppen Tätige, die sich beruflich mit trans* befassen. Rechtzeitige Anmeldung empfohlen, da erneut mit einer Limitierung der Teilnehmenden-Anzahl zu rechnen sein wird. Je nach Covid-Situation vor Ort wird es – wie am 06.11.2021 – ein Hygienekonzept mit eventuellen Zugangseinschränkungen geben. Das Programm der Tagung finden Sie hier im März vor, das Online-Anmeldeportal Anfang April. Wir freuen uns, vielleicht auch Sie in Leipzig am 18.06.2022 begrüßen zu können!

Webcast: Transgender-Patient:innen in der hausärztlichen Praxis am 02.03.2022

„Die Zahl an Transgender-Patient:innen in Leipzig und Umgebung, die eine medizinische Behandlung zur Geschlechtsangleichung suchen, ist wie auch in anderen Regionen Deutschlands und Europas in der letzten Zeit stark gestiegen. Immer häufiger stellen sich Transpersonen mit dem Wunsch nach Beginn einer oder unter schon laufender Hormontherapie in der hausärztlichen Praxis vor.

In diesem Webcast möchten wir aus psychotherapeutischer, endokrinologischer und hausärztlicher Sicht die aktuellen Standards der geschlechtsangleichenden Therapie darstellen.“  © Univ.-Klinikum Leipzig 02.03.2022

Hier gelangen Sie zum Veranstaltungsflyer und mit Link zum Anmeldeformular:

https://www.uniklinikum-leipzig.de/veranstaltungen/EventDocuments/Flyer_TG-P_in_der_Hausarztpraxis_02-03-2022_WEB.pdf