Was die Wissenschaft über Masturbation sagt (Video)

„Masturbation ist immer noch ein Tabuthema. Zu unrecht, meint das Video.“ © DEUTSCHE WELLE, veröffentlicht am 24.01.2020 (Sprache: deutsch, Laufzeit: 02:28 min.)

„Über Sex wird in den meisten Gesellschaften bereits offen gesprochen. Masturbation ist hingegen immer noch ein Tabuthema. Früher war sie sogar mit Krankheiten assoziiert. Heutzutage weiß man das Gegenteil.“

Weiterlesen und Video ansehen bei © spektrum.de (09.02.2020):   https://www.spektrum.de/video/was-die-wissenschaft-ueber-masturbation-sagt/1701192

Spermien schwimmen nicht wie Aale – Wissenschafter korrigieren einen 350 Jahre alten Irrtum (Video)

„Beobachtet man bewegliche Spermien unter dem Mikroskop, sieht man, wie ihr Schwanz peitschenartig von der einen Seite auf die andere schlägt. Dass dahinter eine viel komplexere Bewegung steckt, haben Forscher jetzt aufgedeckt.“

weiterlesen (für Schulunterricht und Sexualpädagog*innen empfohlen):

1) Neue Zürcher Zeitung (31.07.2020), © Alan Niederer :  https://www.nzz.ch/wissenschaft/spermien-forscher-korrigieren-350-jahre-alten-irrtum-ld.1569157?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

2) über die Publikationsliste der University of BRISTOL zum Original-Paper:  https://research-information.bris.ac.uk/en/publications/human-sperm-uses-asymmetric-and-anisotropic-flagellar-controls-to

Das dazugehörige Video (Sprache: englisch, Laufzeit: 01:05 min.) „Spinners, not swimmers: how sperm fooled scientists for 350 years“ (©Polymaths Lab – University of Bristol) finden Sie hier: 

Programm der GSW-Jubiläumstagung 14.11.2020

Sie finden das Programm der Jubiläumstagung der Gesellschaft für Sexualwissenschaft mit dem Thema „30 Jahre GSW“ im Menüpunkt Programm.
Sie können den Flyer ausdrucken und auch gern als Anhang einer Mail an interessierte Kolleg*innen weiterschicken.

Wir freuen uns auf Sie am 14.11.2020 in Leipzig.

Häusliche Gewalt gegen Männer

Die Übersichtsarbeit aus dem Institut für Rechtsmedizin der Universitätsmedizin Rostock (Verena Kolbe, Andreas Büttner) verdeutlicht, das häusliche Gewalt gegen Männer für alle medizinischen Berufsgruppen relevant ist. Zu beachten ist dabei, das „die Thematik häusliche Gewalt bei den Betroffenen außerordentlich schambesetzt“ und „das Anzeigeverhalten sehr zurückhaltend“ ist.“

Weiter im Deutschen Ärzteblatt online lesen.

Forderung BÄK: „Gesetzgeber muss Ärztinnen und Ärzte schützen“ [§ 219a – Liste nach § 13.3 SchKG]

„Seit einem Jahr können sich Ärztinnen und Ärzte sowie Krankenhäuser und weitere Einrichtungen, die Schwangerschaftsabbrüche unter Voraussetzung des Paragrafen 218a durchführen, auf eine öffentliche Liste der Bundesärztekammer (BÄK) aufnehmen lassen. In ihrer Zwischenbilanz fordert BÄK-Vizepräsidentin Dr. Heidrun Gitter den Gesetzgeber auf, Ärztinnen und Ärzte besser vor aggressiven Abtreibungsgegnern zu schützen. „Frauen müssen in allen Belangen rund um einen Schwangerschaftsabbruch unterstützt werden“, so Gitter. „Wer den Frauen diese Möglichkeit anbietet, der darf nicht angefeindet oder in eine Schmuddelecke gestellt werden.“  ©  Marburger-Bund-Zeitung, Newsletter 31. KW | 24.07. bis 30.07.2020


Weiterlesen: https://www.bundesaerztekammer.de/presse/pressemitteilungen/news-detail/gitter-gesetzgeber-muss-aerztinnen-und-aerzte-vor-anfeindungen-durch-abtreibungsgegner-schuetzen-1/

Detransition (FTM Detrans): „Wieso ich nicht mehr Transgender bin.“

„Drei Jahre lang habe ich mich als transgender identifiziert und habe nun realisiert, dass meine Transition ein Verdrängungsprozess war. Ich möchte über meine Erfahrungen als Detransitioner sprechen um Sichtbarkeit zu geben. Dabei möchte ich natürlich auch betonen, dass meine Detransition nicht bedeutet, dass ich Transmenschen erzählen möchte sich für oder gegen eine Transition zu entscheiden. Ich möchte lediglich eine Ressource für vielseitigere Informationsmöglichkeiten zur Verfügung stellen“   ©Nelemil  11.02.2020

Zum Video:  

Weitere Informationen zu Detransition finden Sie hier:    https://de.wikipedia.org/wiki/Detransition

und hier:  https://www.youtube.com/results?search_query=%23detransition

Ei- und Samenzellen: Kryokonservierung wird Kassenleistung

„Die Kryokonservierung von Ei- und Samenzellen sowie die dazugehörigen medizinischen Maßnahmen werden künftig unter bestimmten Voraussetzungen von der gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung bezahlt. Das hat der Gemeinsame Bundes­aus­schuss (G-BA) kürzlich in Berlin mit einer ersten Rahmenrichtlinie entschieden. Ausgeschlossen sind demnach zunächst unter 18-Jährige sowie generell Frauen ab 40 und Männer ab 50 Jahren. „

Weiter im Deutschen Ärzteblatt online lesen.

Die Kryokonservierung soll für Betroffene, die an Krebs erkrankt sind, die Möglichkeit eröffnen, einen Kinderwunsch nach keimzellschädigender Therapie zu erfüllen. 

Bundesweite Studie PARTNER 5 zu Partnerschaft und Sexualität: Alle Interessierten können bis 30.9.2020 teilnehmen

Aus der Ankündigung des Institutes für Angewandte Sexualwissenschaft, einem An-Institut der Hochschule Merseburg:

„Der Lehr- und Forschungsbereich Angewandte Sexualwissenschaft der Hochschule Merseburg lädt alle Interessierten zur Teilnahme an der bundesweiten Studie PARTNER 5 ein.

PARTNER 5 ist eine historische Vergleichsuntersuchung. Sie schließt an eine sexualwissenschaftliche Forschungstradition mit vier Vorgängerstudien (aus den Jahren 1972, 1980, 1990, 2013) an und widmet sich Fragen zum sexuellen und partnerschaftlichen Verhalten und Erleben.

In besonderer Weise widmet sich die aktuelle Studie Erfahrungen mit sexueller Belästigung, anderen Grenzverletzungen und sexualisierter Gewalt. Diese Themen sind seit #MeToo und zahlreichen Aufdeckungen von sexuellem Missbrauch in Einrichtungen in den Fokus der öffentlichen und politischen Aufmerksamkeit gerückt.

Auch Fragen zu den Auswirkungen der aktuellen Beschränkungen im Rahmen der Corona-Pandemie werden thematisiert.

Die Studie PARTNER 5 richtet sich an erwachsene Personen ab 18 Jahren. Sie wird vom Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt gefördert. Die Untersuchung ist datenschutzrechtlich und forschungsethisch gut abgesichert. Die Ergebnisse der Studie fließen in die Verbesserung von Beratung und Aufklärung zu Sexualität und in Maßnahmen zur Prävention sexualisierter Gewalt ein. Eine Teilnahme an der Untersuchung ist voraussichtlich bis zum 30.9.2020 möglich.“

Link zur Studie:
https://survey.hs-merseburg.de/index.php/891759?lang=de

Nähere Informationen zu PARTNER 5 unter:
https://www.ifas-home.de/partner-5-studie/