Erste Krankenkasse übernimmt Kosten für HIV-Präexpositionsprophylaxe

Im Rahmen des Terminservice- und Versorgungsgesetzes, das noch vor der parlamentarischen Sommerpause 2019 in Kraft treten soll, sollen gesetzlich Versicherte ab 16 Jahren – mit substanziellen HIV-Infektionsrisiko – künftig einen Anspruch auf Präexpositionsprophylaxe (PrEP) haben.

Nun hat die DAK-Gesundheit mitgeteilt, dass sie als erste deutsche Krankenkasse bereits rückwirkend zum 1. Januar 2019 die Kosten für die PrEP-Arzneimittel übernimmt. „Der Verwaltungsrat der Kasse hatte das Angebot bereits im Dezember als neue Satzungsleistung beschlossen. Mittlerweile kam laut DAK auch grünes Licht von der Aufsicht, dem Bundesversicherungsamt. „

Weiter in der Deutschen Apotheker Zeitung online lesen.

Zum Thema Präexpositionsprophylaxe unter der Newsrubrik der GSW:

HIV-Präexpositionsprophylaxe: Homosexuelle Männer in Deutschland haben noch keinen optimalen Zugang

HIV-Präexpositionsprophylaxe: Homosexuelle Männer in Deutschland haben noch keinen optimalen Zugang

„Wie der Kenntnisstand über PrEP unter MSM einer deutschen Großstadt ist, welche Einstellung die Männer zu PrEP haben und wie sie die Prophylaxe nutzen, war Fragestellung einer Studie in Berlin.“

PrEP – Abkürzung für Prä-Expositions-Prophylaxe (bezeichnet die
Vorsorge vor einem Risiko-Kontakt)

MSM – Abkürzung für ‚Männer, die Sex mit Männern haben‘

Weiter im Deutschen Ärzteblatt online lesen.

Online-Befragung im Projekt „SeBiLe – Sexuelle Bildung für das Lehramt“

Aus dem Informationsschreiben der Onlinebefragung:

Im Februar 2018 startete das Kooperationsprojekt „SeBiLe – Sexuelle Bildung für das Lehramt“, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird. Mit Hilfe einer Online-Befragung sollen u.a. Lehrangebote zur Sexuellen Bildung/Sexualpädagogik erfragt werden, die während und nach dem Lehramtsstudium wahrgenommen oder ggf. selbst durchgeführt wurden. Dazu bitten wir alle Lehramtsstudierenden und Lehrkräfte in Sachsen und Sachsen-Anhalt, uns mit einer Teilnahme an der Online-Befragung zu unterstützen. Anhand der Ergebnisse soll der Bedarf an (weiteren) Angeboten zu Sexuellen Bildung in der Aus- und Fortbildung von Lehrkräften ermittelt werden, um perspektivisch Aus- und Weiterbildungscurricula entwickeln zu können.

Das Ausfüllen des Fragebogens dauert ca. 20 Minuten. Die Datenschutzbeauftragten der Universität Leipzig und der Hochschule Merseburg wurden in den Entwicklungsprozess einbezogen. Ergebnisse werden ausschließlich in anonymisierter Form verarbeitet und veröffentlicht. Fragen, Hinweise und Anmerkungen können Sie jederzeit an Lena Lache (lena.lache@uni-leipzig.de) oder Maria Urban (maria.urban@hs-merseburg.de) richten.

Hier der Link zu der Umfrage: http://limesurvey.hs-merseburg.de/index.php/942237

Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme und bedanken uns schon jetzt ganz herzlich!“

„ECHT KRASS!“ – Prävention sexualisierter Gewalt und Förderung von sexueller Selbstbestimmung: Interaktiver Präventionsparcour in Halle; 18.02. – 15.03.2019

Nachdem „ECHT KRASS“, ein interaktiver Präventionsparcour zur Prävention sexualisierter Gewalt und Förderung von sexueller Selbstbestimmung, 2018 in Dessau gastierte, werden nun die beiden Präventionsausstellungen  „ECHT KRASS“ und „ECHT KLASSE!“ vom 18.02.–15.03.19 an den Franckeschen Stiftungen zu Halle aufgebaut.

Diese werden kostenfrei  für Kinder- und Jugendgruppen, sowie für Lehr-, Fachkräfte und Multiplikator_innen zugänglich sein. Auf der Internetseite des Projektes erhalten Sie Informationen zu den Ausstellungen und den Kooperationspartner_innen. Neben den Besichtigungsterminen werden für interessierten Klassen, Gruppen und Vereinen optional buchbare Workshops angeboten. Im verlinktem Flyer finden Sie weitere Informationen zu den Workshops und zum interaktiven Präventionsparcour.